Adventsblogger: Limalisoy und die diebische Maus

Advent, Advent, die erste Kerze brennt! Und damit hat die liebe Yvonne ihren Auftakt in unserer Aventsbloggerei. Mit ihrem Blog Limalisoy trifft sie genau den Kern vieler Müttergedanken. Mit ihren zwei Töchtern erlebt sie viele alltägliche Abenteuer und lässt uns daran teilhaben. Aber auch spannende Projekte hat sie ins Leben gerufen… Doch zu viel möchte ich euch nicht verraten, schaut einfach selber vorbei.

Richtig gefreut habe ich mich über Ihren Beitrag für euch. Denn sie hat als Grundschullehrerin mit ihren Schülern „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss thematisiert. Das passt ganz gut zu einem Plätzchenrezept, denn die „diebische Maus“ macht sich ja auch am Festgebäck zu schaffen. Mit einem tollen Gedicht und einem leckeren Rezept starten wir also in die schöne Adventszeit.

„Während es draußen merklich dunkler und kühler wird, wird uns innen ganz warm ums Herz. Viele Kerzen erleuchten unser Heim und strahlen eine wohlige Wärme aus, die nur noch vom heißen Backofen mit seinen leckeren Keksen übertroffen wird.

Ja es ist so weit, das Keksbacken für die Adventszeit hat begonnen!

In diesem Jahr backen wir übrigens relativ einfache Sorten, denn meine Kinder haben ihren Spaß am Verzieren entdeckt. War letztes Jahr noch ganz im Zeichen des Ausstechens, ist es in diesem Jahr zur Nebensache geworden! Denn in diesem Jahr habe ich ein besonderes Highlight beim Einkaufen entdeckt: Filzstifte mit Lebensmittelfarben!
Für die Kinder war klar, dass wir diese unbedingt kaufen mussten! Gesagt, getan… Schon am nächsten Tag sollten diese Stifte zum Einsatz kommen :-). Doch zuvor musste ein Knetteig zubereitet werden. Das kann ein ganz normaler Mürbeteig sein. Wer aber dennoch etwas mehr Pep — ähem Geschmack — möchte, kann folgende Variante ausprobieren:

Vanille-Plätzchen

  • 1 Vanillemark einer Vanilleschote
  • 125g weiche Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  1.  cremig rühren und mit 250 g Mehl und 1 TL Backpulver vermengen und richtig gut durchkneten.
  2. Den Backofen derweil auf 200 °C vorheizen, den Teig etwa 3 mm dünn ausrollen und ausstechen.
  3. Danach kommen die Teilchen und den Ofen und nach etwa 10 Minuten leicht angebräunt und herrlich duftend wieder heraus. Nach dem Abkühlen kann mit Zuckerguss und allerlei essbarer Deko verziert werden.

In unserem Fall haben wir auf Streuseldeko verzichtet und Plätzchen bemalt.

Kekse bemalen

Und was lässt sich besser mit dem weihnachtlichen Duft köstlicher Plätzchen, warmen Kakao und einer Tasse Tee verbinden als das Erzählen weihnachtlicher Geschichten und Gedichte? Ein Lieblingsgedicht meiner Schüler und Kinder möchte ich euch nicht vorenthalten:

Die Weihnachtsmaus (James Krüss)

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab‘ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck’ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
– bei Fränzchen oder Lieschen –
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

Das Gedicht greift die Magie des Moments auf und führt in der Schülerschaft zu regen Diskussionen. Denn während die jüngeren noch an eine tatsächliche Maus glauben und diese auch gern zum Gedicht zeichnen, wissen die älteren schon ganz genau, was Sache ist.

Auch bei uns daheim glaubt meine Kleine noch an die wahrhaftig Maus, während die Große mich nur schelmisch wissend anschaut :-).

In diesem Sinn wünsche ich euch eine schöne Vor-Weihnachtszeit und viel Freude beim Backen des Festgebäcks, das bei euch daheim sicherlich auch eine Menge Weihnachtsmäuse anlocken wird…

Weitere Rezepte und Anregungen für die Weihnachtszeit gibt es unter Limalisoy oder auf meiner Facebook-Fanpage Limalisoy.“

Liebe Yvonne, vielen lieben Dank für deinen wundervollen Beitrag! Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit.

Eure Lenchen

 kuechenliebe_adventsbloggerei

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